Städte

 

Die Städte an der Seidenstraße wurden zu wichtigen Handelsknotenpunkten, vor allem die des "Goldenen Rings": Samarkand, Buchara und Chiwa. Hier fand ein reger Austausch an Kulturen, Traditionen und Sitten statt, der noch heute zu spüren und zu sehen ist.

 

Taschkent

Die Hauptstadt Taschkent ist sowohl kultureller als auch wirtschaftlicher Mittelpunkt Usbekistans.
Nur sechs Flugstunden von Frankfurt entfernt, öffnet Ihnen die über 2000 Jahre alte Stadt mit ihren malerischen Basaren und der unverfälscht orientalischen Lebensart das Tor zu Usbekistan, dem Land wie Samt und Seide.

 

Samarkand: ein Märchen aus "Tausend und einer Nacht"

Samarkand zählt zu den ältensten Städten und Kulturzentren der Welt. Er fasziniert seine Besucher durch orientalische Prachtbauten, zu denen auch das Wahrzeichen Usbekistans gehört: der von den drei Medressen Ulughbek, Tella-kari und Schir-dar malerisch engerahmte Registan-Platz, einer wahren Perle orientalische Kultur. Nicht weit davon prangt die von Timur erbaute Bibi-Hanim-Moschee, einst die größte und schönste des gesamten Morgenlandes, erbaut nach dem Vorbild der Tausensäulingen Moschee in Delhi.
Timur herrschte im 14. Jahrhunder von Samarkand aus über ein Reich, das so gross war wie das Alexanders des Grossen. Die in Samarkand eugnisse timuridcischer Baukunst, die Basare, Universitäten, Theater, Bibliotheken und Museeen machen die stark traditionell geprägte Stadt zum "Paradis des Ostens".

 

Buchara " die Edle"

Diese Stadt liegt asl dichtbesiedelte Oase mitten in der Sandwüste Kisilkum. Das Kalon-Minarett, Wahrzeichen der Stadt, wies bereits zu vormongolischer Zeit Karawanen den Weg zu Buchara.
Die frühere Kaufmannstadt an der Seidenstrasse galt schon vor über 2000 Jahren als ein grosses Kultur- und Handelszentrum.
Die bedeutesten Bauten dieser Stadt sind die Zitadelle, der Regierungssitz, der Palast der Herrscher, das Bala-Haus, der Palast Said Alim-Khans, die Medresse Mir-e-Arab.
An die ruhmvolle Geschichte Bucharas erinnern neben unzähligen wieteren Bauwerken auch die in den Bibliotheken erhaltenen Handschriften von grossen Gelehrten und Dichtern wei z.B. Avicenna. Das für Buchara typische Kunsthandwerk- Silberstickerei, Bearbeitung von Seidenstoffen und Karakulpelzen-steht heute noch in Blüte.
Es scheint, als sie die Zeit stehengeblieben...
Buchara bietet die vollkommene orientalische Atmosphäre- hier erlebt man noch unverfälschte Exotik. Z.B. bei einem Besuch in den typischen Teehäusern, in denen man die neuesten Geschichten austauscht.

 

Chiwa- " Florenz des Ostens"

Im 6. Jh am Ufer des Amu Darja gegründet, hat Shiwa bis heute nichts von seiner Ursprünglichkeit eingebüsst. Vor allem in der Altstadt Itschan-Kola hat sie ihren märchenhaft orientalischen Charakter bewahrt.
Die Altstadt ist durch ihre rund 50 Baudenkmäler gleichsam ein Museum unter freiem Himmel.
Mit der Festung Kohne Ark beherbergt die Stadt eine Trutzburg echt morgenländischen Zuschnitts. In der Mitte des grösseren Ihrer Freiplätze befindet sich noch heute eine tiefe viereckige Grube- der Ort, an dem die vom Khan gefällten Todesurteile unmittelbar vollstreckt wurden.
Der Palast Tasch Hauli ist unbestritten ein Meisterwerk orientalischer Schönheit.
Zu den sehenswertesten Denkmälern Chiwas zählen die Säulenhallen des Palastes, die mit liebevoller Akribie bunt ausgemalt wurden.

 

Schahr-e-Sabs- Kleinod abseits der Touristenströme

Weit ab jeglicher Touristenströme räumt man in Schahr-e-Sarsende am Fusse des Serawschangebirges von dem Glanz des vergangenen Jahrtausends als die Geschäftigkeit auf der Seidenstrasse, die durch Schahr-e-Sabs führt, noch zu spüren war. Von dem Erbe ziehender Karawanen und feilschender Händler rühren heute noch die Karawansereien und Basare her, die die Strassen in Shakrisabs säumen. Geht man dur die verträumte Stadt, so spürt man die einstige Pracht und Herrlichkeit.
Dabei sollte man es allerdings nicht versäumen, den jahrtausende alten Baum im Hof der Freitags-Moschee zu bewundern. Auch der Tschorsu-Basar und der Ak-Sarai-Palast laden zum Verweilen ein.

 

Ferghana-Tal- ein Garten Eden

Ferghana ist die reichste, grösste und am dichtesten besiedelte Oase Usbekistans.
Durch die klare frische Luft und das milde Klima reifen hier Früchte wie Granatäpfel. Unvorstellbar scheinen die reichen Obst- und Gemüseplantagen, die Wälder von Maulbeerebäumen und die weiten Baumwollfelder.
Dieser Pracht ist vor allem für Bergwanderer ein starker Anziehungspunkt.
In Ferghana-Tal findet man kleine verträumte Städtchen, die alle ihre Schätze bergen. So ist Ferghana, die "Stadt der Engel", der ideale Ort um der Hektik des Alltags zu entfliehen.

 

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